in Pflicht

Freeletics Woche 7 – Die Hell Days

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Oh hell yes. Es ist soweit, liebe Freunde. Die Hell Days sind da. Eine Woche, der wir schon seit Anfang an entgegenbibbern und der wir mit viel Respekt begegnet sind.

 Für alle Freeletics-Anfänger und –Unwissenden hat dieser Begriff ziemlich sicher keine Bedeutung. Lasst mich also kurz erklären, was es mit den sogenannten Hell Days so auf sich hat. Die Hell Days in Woche 7 sollen als Vorbereitung auf die Woche 15 – die Hell Week – gelten. Freeletics selbst hat diese Tage als komplette Zerstörung beschrieben, die dich so sehr auspowern soll, dass selbst das Aufstehen von deiner Matte vollkommen unmöglich erscheint. Zwischen jedem der drei Hell Days sollte mindestens ein Ruhetag liegen um deinem Körper genug Zeit zu geben, sich von der unverhältnismäßig hohen Belastung zu erholen. In der Beschreibung wird weiterhin gesagt, dass du die Übungen der Helldays nicht an einem Stück absolvieren musst, sondern sie auch verteilt über den Tag hinweg durchziehen kannst. Trotzdem wirst du am Ende durch die Hölle gegangen sein, auch wenn du die letzten 7 Wochen bereits daran gearbeitet hast, deinen Körper auf das Folgende vorzubereiten. Ich muss also nicht extra erwähnen, dass wir schwer geschluckt haben, als wir auf Woche Beenden der 6. Woche gedrückt haben und zum ersten Mal unsere ganz persönlichen Hell Days sehen durften. Ich habe fest mit Kentaurus gerechnet, da mich der Coach immer und immer wieder mit diesem Horror-Workout gequält hat. Heidi hat sich in Gedanken bereits zusätzlich einen Halbmarathon Laufen sehen, da Mr Coach sie regelmäßig nach draußen gejagt hat, um ihre Kondition an ihre Grenzen zu treiben.

Tja, und dann haben wir unsere Hell Days gesehen.

Heidi’s Helldays Nessas Helldays 

Ja, genau so wie ihr jetzt haben wir auch geguckt: Wie ein Auto mit dezentem WTF-Blick auf der Windschutzscheibe. Wir hatten mit allem gerechnet, aber nicht mit diesem Spaziergang.

Zugegebenermaßen gehört Hermes zu einem Workout, das ich persönlich für mich als anstrengend einstufen würde und Apollon kann man definitiv in die Kategorie ‚fies aber machbar‘ stecken. Aber alle 3 Workouts powern mich nicht so sehr aus, dass ich danach einen Pausetag benötigen würde. Wir hatten ebenfalls keine zusätzlichen Übungen oder irgendetwas, das diesen Trainingseinheiten den Namen ‚Hell Days‘ geben könnte. Das einzige, was Heidi komplett aus der Reserve gelockt hat, war der Fehler Apollon aufgrund ihres durch das Laufen empfindlichen Schienbeins ohne die 400m Sprint zu probieren. Denn für diese 400 Meter wurden ihr stattdessen 600 Jumping Jacks und 300 Situps aufgehalst.

Nicht nur wir haben uns über unsere Spaziergang-Hell Days gewundert. Auch in Facebookgruppen wurde sich über dieses Thema ausgetauscht. Anscheinend hat Freeletics mit dem Update auf die Version 4.0 auch die Definition der Hell Days und der Hell Week abgeändert. Es geht nun nicht mehr um die vollkommene Erschöpfung sondern nur noch darum, seine eigene Bestzeit zu erreichen. Gut, das versuche ich sowieso bei jedem Workout und das rechtfertigt für mich jetzt nicht den Namen Hell Days.

Vielleicht war das Schonprogramm, das der Coach momentan fährt aber im Nachhinein gesehen gar nicht so schlecht, denn diese Woche hat es mich letztendlich auch erwischt und ich bin der Grippewelle zum Opfer gefallen. Ich musste 4 Tage aussetzen und habe meine Hell Days dann mit einem Tag Verspätung abgeschlossen.

Witzigerweise kann ich nun aber aus eigener Erfahrung sagen, dass mir Freeletics bereits so unter die Haut gegangen ist, dass mir jeder Tag, den ich aussetzen musste, ein unglaublich schlechtes Gewissen bereitet hat und in mir den Wunsch hervorrief so schnell wie möglich wieder gesund zu werden um wieder voll durchstarten zu können. Hell Days hin oder her – das hat bei mir noch kein anderes Workout-Programm geschafft und ich bin mir mittlerweile sicher, dass wir die 15 Wochen locker durchziehen werden.

Hier könnt ihr noch einmal unsere bisherige Reise mitverfolgen:


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× By Nessa ×

Hi, ich bin’s, der freundliche Redhead aus der Nachbarschaft. 24 Jahre alt und damit zu jung um sich alt zu fühlen aber zu alt um sich jung zu fühlen. #storyofmylife. München nenne ich mein Zuhause und ja, ich vertrage mehr Bier als du!

Ich stehe mit Rat und Tat in so ziemlich allen Lebenslagen zur Seite, auch wenn du mich niemals 100% in eine Schublade stopfen kannst – Ich stelle mich mit dem gleichen Elan Lippenstifttests, wie ich in der ersten Reihe im Moshpit zu finden bin. Ganz nach dem Motto: I’m not even on drugs – I’m just weird 😀

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Heidi

Comment

  1. Sarah-M.

    Das klingt irgendwie super spannend! ich kannte das vorher aber auch noch gar nicht xD
    Liebe Grüße
    Sarah

    24 . Feb . 2017

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