Filme
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Kritik zu „Daddio – Eine Nacht in New York“: Kammerspiel, das mit tiefen Dialogen überzeugt
"Man fährt nicht 20 Jahre lang Taxi und kennt die Leute nicht." Dieses Zitat von Clark (gespielt von Sean Penn), dem Taxifahrer aus "Daddio" und einem von zwei Darstellern des Films steht stellvertretend für die gesamten 101 Minuten Fahrt vom JFK Flughafen bis nach Manhattan. Im Laufe dieser 101 Minuten führen er und sein Fahrgast, eine junge Frau (gespielt von Dakota Johnson), ein immer tiefer gehendes Gespräch über die Liebe, die Menschen und die Gesellschaft. Dabei wird es zwar zeitweise philosophisch, jedoch nie langweilig. Das Ergebnis? Absolut sehenswert!
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Diese 5 Ghibli Filme solltet ihr gesehen haben…
Willkommen in meinem Happy Place! Viele von euch werden mit dem Namen Ghibli gar nichts anfangen können, obwohl ihr sicherlich schon oft mit dem großen flauschigen Totoro oder dem gruseligen Ohngesicht Bekanntschaft gemacht habt. Das japanische Zeichentrickstudio wird oftmals als das japanische Disney bezeichnet. Auch wenn der Vergleich für Kenner wahrscheinlich vorne und hinten hinkt, trifft es das oberflächlich betrachtet eigentlich ganz gut. Die Koryphäe hinter den bekanntesten Ghibli-Märchen Hayao Miasaki hat meine eigene Kindheit unfassbar eindrucksvoll geprägt, auch wenn ich damals die tiefergelegten Botschaften der Filme noch nicht verstanden habe. Umso mehr liebe ich die magischen Geschichten heutzutage, da man sie immer wieder mit frischen Augen erleben und interpretieren…
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Kinotipp im Mai: „Civil War“ ist eine beklemmend realistische Momentaufnahme
Verwüstet ist die fiktive, düstere Zukunftsversion der USA, in der wir uns befinden. Es herrscht ein Bürgerkrieg (namensgebend hier auf Englisch "Civil War"), dessen Ursprung weitestgehend im Dunkeln bleibt. Wir begleiten eine Gruppe vierer Kriegsjournalisten - Fotojournalisten um spezifisch zu sein - auf einem Roadtrip durch ein fast post-apokalyptisch anmaßendes Amerika. Ihr Ziel? Ein Interview mit dem Präsidenten im Weißen Haus.
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„Mittwoch’s tragen wir Pink“ – Die Neuauflage von „Mean Girls: Der Girls Club“ im Review
Ich gebe zu, als wir die Einladung zur Pressevorführung von Mean Girls – Der Girls Club in unserem Postfach eintrudeln sahen, weiteten sich meine Augen und ich war zwiegespalten. Exakt 20 Jahre nachdem der original Girls Club eine komplette Teenager-Generation prägte, sollte nun auch dieses Schmuckstück meiner pubertären DVD-Kollektion eine Neuauflage bekommen? Ein mutiges Unterfangen, das auch leicht in die Hose gehen kann! Selbstverständlich habe ich also meinen Notizblock eingepackt (jap, so analog geht das noch!) und machte mich letzte Woche auf zum Mathäser-Kino, um mir für euch mit Popcorn bewaffnet wortwörtlich ein eigenes Bild zu machen.